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Ich bin

geboren 1970 in Münster, aufgewachsen in Bremen, seit 1999 in Berlin.

Gerne gespielt habe ich, seit ich denken kann. Meist ging es weniger ums Gewinnen (außer natürlich gegen meine Schwestern), als vielmehr ums Verstehen. Und ums Lernen, was ich gerne tat und tue. Hat eigentlich außer mir noch jemand geglaubt, dass Jakutien und Kamschatka Länder in Asien sind und dass Kanada gar nicht wirklich existiert (wo auch, da waren doch die Nord-West-Territorien)?

Aus dem Spielen resultierten schon bald Versuche, Spielregeln zu verändern und/oder zu verbessern. Leider sind vom legendären "Fan-Spiel", das meine Schwester Martina und ich Anfang der 80er Jahre auf dem Risiko-Brett entwarfen, die Regeln nicht überliefert.

Bald fing ich an, die Regeln erfundener Spiele zu dokumentieren. Meist blieben die Protos jedoch - mangels einer guten Testrunde - ungeprobt im Schrank, teilweise liegen sie heute noch da.

1994 dann fuhr ich das erste Mal in Tagungshaus Drübberholz - Spielezentrum Niedersachsen - zu einem der regelmäßigen Spielewochenenden. Dort lernte ich - nachdem ich bereits dem Bremer Spieleclub "Spielrausch e.V." beigetreten war - noch mehr begeisterte SpielerInnen kennen, und auch Spieleautoren (Veröffentlichte Spieleautorinnen gibt es recht wenige), nämlich Friedemann Friese und Wolfgang Panning.

1998 veranstalteten dann Wolfgang, Friedemann und ich an zwei Wochenenden ein Seminar für SpieleautorInnen und solche, die es werden wollen. Inzwischen veranstalten wir regelmäßig Spieleautoren-Workshops in Drübberholz.

Ein "Nebenprodukt" des ersten dieser Seminare war mein Spiel "Stimmvieh", das ich im Mai 1998 im Eigenverlag veröffentlicht habe. Zur Spielemesse in Essen 2000 habe ich mein zweites Spiel "Hossa!" veröffentlicht, das ich aufgrund der großen Nachfrage in 2003 erneut herausgebracht habe. 2002 habe ich in Essen "ad acta" vorgestellt, das mittlerweile einige Nominierungen einheimsen konnten. Außerdem habe ich 2003 "Schwarzarbeit" ein neuartiges Kartenspiel mit deduktiven Elementen veröffentlicht und war am "Ludoviel"-Projekt beteiligt. 2004 veröffentliche ich mein erstes "professionell" produziertes Spiel: Große Geschäfte. Ein komisches Gefühl, plötzlich nicht mehr selbst zu konfektionieren sondern über Paletten-Lagerplatz zu verhandeln.

Über die Jahre habe ich einige Erfahrungen beim Verlegen von Spielen sammeln können, die ich anhand von Hossa! auch mal schriftlich festgehalten habe.

Von Zeit zu Zeit halte ich auch Vorträge über dem Spielen verwandte Themen, so z.B. 2002 über "Spiele in der Politik - Politik im Spiel" im Rahmen eines gleichnamigen Seminars in Potsdam. Außerdem organisiere ich auf Wunsch Stadtspiele für Erwachsene in Berlin-Mitte. Und schließlich war ich von 2003 bis 2005 gemeinsam mit Alan R. Moon Vorsitzende der Spieleautorenzunft SAZ. Seit 2006 bin ich Gesellschafterin der Fachtagung Spieleautoren GbR, die die jährlichen Deutschen Spieleautorentage veranstaltet.

Ich habe übrigens nicht "das eine" Lieblingsspiel. Ich mag intelligente Deduktionsspiele (die leider wenig Leute mit mir spielen), ich mag "Modern Art", "Ave Caesar", "Zum Kuckuck", "Mü", "Frischfisch", "Funkenschlag", "Boomtown", "Fiese Freunde fette Feten" und Spiele, bei denen mensch irgendetwas bauen muss (Linie 1, Metro, Dampfroß, Santa Fé, Zug um Zug etc.). In der Vorbereitungsphase auf eine Veröffentlichung komme ich allerdings viel zu wenig dazu, "was Normales" zu spielen. Aber das legt sich dann ja nach Essen wieder ... bis zur nächsten Veröffentlichung mindestens ....



Und wer jetzt immer noch mehr über mich wissen will ...

der oder die klickt hier ....